Knochen, Knochen, Knochen

Knochen, Knochen, Knochen

Gestärkt mit neuer Energie geht es in den zweiten Tag.

Mittlerweile kennen wir uns ein wenig aus und gehen morgens mit den Hunden eine lange Runde übers Feld und ab in einen ganzen Tag Anatomie.

Das Fach ist unter den meisten nicht das Beliebteste. Es nicht nur sehr umfangreich, sondern auch sehr lernintensiv.

Ich liebe es!

Auch, wenn ich mir noch längst nicht alle wichtigen Knochenpunkte oder Muskeln merken konnte, aber mir macht es wahnsinnig Spaß. Mira muss meistens herhalten beim Palpieren verschiedener Knochen oder Muskeln. Aber das kennt sie schon von zu Hause.

Tanja Walter, studierte Veterinärmedizinerin und Hundephysiotherapeutin sein 2000, doziert über dieses Fach – keine leichte Aufgabe. Der Inhalt ist umfangreich und unsere Zeit leider begrenzt.

Sie schafft es dennoch, das Skelett des Hundes in seiner Gänze vorzustellen, erzählt dazu noch von Operationsmethoden, geht auf Fragen ein und berichtet von ihren Erfahrungen in der Praxis.

Wir staunen in den Pausen immer wieder darüber, wie gut die Hunde damit zurechtkommen, den Tag über gemeinsam in einem Raum zu verbringen. Zwischendurch wird gespielt, gemeinsam geschnüffelt oder Unsinn gemacht.

Zwei Bollerköppe – ein Herz und eine Seele

Nach dem Tag gehen alle mit einem gut gefüllten Schädel zurück in ihre Unterkünfte. 

Nachdem die Hunde versorgt sind, gehen wir an ihnen nochmal alle Punkte durch. Einige Knochenpunkte kann man bei manchen Hunden besser ertasten, als bei anderen. Unser WG Nachbarhund ist etwas kräftiger gebaut und meine Mira hat auf der anderen Seite hier und da noch zu wenig Muskulatur. So lernen wir beide, Unterschiede zu erfühlen und auch mal an einem anderen Hund zu arbeiten.

Ich bin sehr gespannt, wie es weitergeht!

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