Los geht’s – der erste Praxistag

Los geht’s – der erste Praxistag

Nach einer sehr schnellen Anfahrt, kamen wir am Sonntag von Wind und Regen durchgeschüttelt an.

Kirchlengern liegt ruhig und sehr ländlich. Die Häuser stehen immer wieder vereinzelt oder in kleinen Gruppen zwischen den Feldern. Unsere Unterkunft liegt in direkter Nähe zum Seminarort – ich dachte mir, dass es das am Anfang für uns einfacher machen sollte.

Wir kamen am Sonntag bereits am frühen Nachmittag an. So hatten Mira und ich die Möglichkeit, uns die Gegend im letzten Tageslicht anzusehen. Wir liefen wir noch ein wenig über die Felder – auch wenn alles unter Wasser stand – bevor wir es uns am Abend endgültig gemütlich machen wollten.

Während ich anfing, diesen Beitrag zu schreiben, klopfte es noch an unserer Tür. Mira schlug ordentlich an – Zimmer erfolgreich okkupiert. Vor der Tür stand unsere neue Mitbewohnerin und stellte sich vor. Jenny fragte kurz darauf, ob sie ihren Hund hochbringen dürfte. Und da stand er kurze Zeit später auch. Das Pony. Das Hundepony. Ares, 50kg, Mix aus Border Collie und Bordeau-Dogge. Nach einem kurzen Check waren sich die Hunde auch bereits schon grün.


Am nächsten Tag liefen wir daher zu viert in Richtung unseres ersten Seminartages. Uns beide beschäftigte vor allem eine Frage: Ob das mit den ganzen Hunden in einem Raum funktionieren wird? Hund, die sich nicht kennen? Hunde, die alle ihr Päckchen mitbringen?

Die Antwort: Ja. Es funktionierte.  Jeder der Teilnehmer wusste genug um seinen Hund, seine Eigenarten und seine Macken. In einer Vorstellungsrunde machten wir uns alle miteinander bekannt.

Im Seminarraum hatten alle Hunde auf ihrem Platz zu bleiben. Mira und Ares, entwickelten eine Vorliebe dafür, zusammen Dinge auszuhecken.

In den Pausen vertraten sich alle die Beine und die Hunde hatten alle Zeit, sich in Ruhe kennen zu lernen.

Der erste Tag war geprägt durch die Lymphdrainage. Alles, was wir im Vorfeld bereits an Lernskripten erhalten haben, wurde besprochen, diskutiert und später in der Praxis gezeigt und am eigenen Hund angewandt. Wer Interesse hatte, durfte auch mal an einem anderen Hund testen – natürlich nur mit vorheriger Absprache. Katrin Blümchen geht mit Geduld und dem nötigen Sachverstand in die Erklärungen, beantwortet ruhig jede Frage und lässt sich auch von dem einen oder anderen unruhigen Hund nicht aus der Fassung bringen. Von denen waren später zusammen mit ihren eigenen immerhin 14 Stück im Raum.

Abends fallen Mira und ich gemeinsam erschöpft ins Bett.

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